Prostataentzündung

Unangenehm, aber meist ungefährlich – eine Prostataentzündung kann eine Vielzahl von Beschwerden verursachen. Die Ärzte von alta uro helfen Ihnen mit einer individuell auf ihre Beschwerden abgestimten Behandlung gerne weiter. Damit gehört die Prostataentzündung bald der Vergangenheit an.

Was ist eine Prostataentzündung und welche Ursachen kann diese haben?

Eine Prostataentzündung (Prostatitis) ist eine akute oder chronische Entzündung der Prostata. Es werden folgende Formen der Prostataentzündungen unterschieden:

  • Akute bakterielle Prostatitis
  • Chronisch bakterielle Prostatitis
  • chronisches Beckenschmerzsyndrom des Mannes (oftmals auf chronische Prostatitis genannt)
  • Prostatitis ohne Beschwerden

Eine akute bakterielle Prostatitis ist ein seltenes schweres Krankheitsbild, welches mit Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen im Dammbereich sowie Schwierigkeiten beim Wasserlassen einhergeht. Die akute Prostatitis wird durch Bakterien verursacht.

Deutlich häufiger ist die chronische Prostatitis. Ungefähr jeder 3. Mann erkrankt im Laufe seines Lebens an einer chronischen Prostatitis. Dabei handelt es sich in lediglich 5% um eine chronische bakterielle Infektion, bei den restlichen 95% der Patienten liegt eine nicht bakterielle Entzündung oder ein Beckenschmerzsyndrom vor. Die Beschwerden haben oft einen wellenförmigen Verlauf. Die betroffenen klagen über Brennen oder Schmerzen im Becken oder Dammbereich, welche in den Penis, die Hoden oder die Oberschenkel ausstrahlen können. Des Weiteren ist der Samenerguss oftmals schmerzhaft. Auch Schwierigkeiten mit dem Wasserlassen oder Brennen im Bereich der Harnröhre sind häufig. Die Ursachen einer chronischen Prostataentzündung sind unklar. Es wird teils eine Infektion mit nur schwer nachweisbaren Bakterien vermutet. Oftmals zeigen sich jedoch keinerlei auffällige Befunde, sodass von Veränderungen im Bereich des Blasenausgangs oder einer Verspannung im Bereich der Muskulatur des Beckenbodens ausgegangen wird.

 

Wie erfolgt die Diagnose einer Prostataentzündung?

Zur Diagnose zur Diagnose einer Postentzündung werden verschiedene Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem eine Tastuntersuchung der Prostata, eine Urinuntersuchung, Blutuntersuchungen, eine Ultraschalluntersuchung der Blase sowie der Prostata sowie gegebenenfalls weitere Abklärungen wie eine Blasenspiegelung.

Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es?

Bei einer akuten Prostataentzündung ist eine Antibiotikatherapie, in schweren Fällen auch im Rahmen eines stationären Aufenthalts, notwendig. Zudem werden entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente verabreicht. Kommt es im Rahmen der akuten Prostataentzündung zu einer so ausgeprägten Schwellung der Prostata, dass ein spontanes Wasserlassen nicht mehr möglich ist, muss die Ableitung der Harnblase über einen Katheter erfolgen.

Die Therapie einer chronischen Prostataentzündung orientiert sich an der zugrundeliegenden Ursache. Liegt eine chronisch bakterielle Entzündung vor, ist eine über mehrere Wochen dauernde Antibiotikatherapie notwendig. Liegt eine nicht bakterielle Entzündung, bzw. ein chronisches Beckenschmerzsyndrom vor, so ist eine an den Beschwerden orientierte Therapie am zielführendsten. Diese besteht je nach Ausprägung und Schweregrad aus entzündungshemmenden Medikamenten, schmerzlindernden Medikamenten, Medikamenten die das Wasserlassen verbessern, Medikamenten die den Harndrang bremsen, warmen Sitzbädern, entspannender Physiotherapie, pflanzlichen Präparaten oder Psychotherapie.

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