Hodenkrebs

Hodenkrebs ist bei Männern unter 40 Jahren die häufigste Krebsart. Auch wenn die Diagnose ein Schock ist – die Behandlungsmöglichkeiten sind heutzutage exzellent und selbst bei bereits gestreuten Tumoren sind die Heilungschancen mit der richtigen Therapie gross.

Was ist Hodenkrebs?

Hodenkrebs ist bösartiges Geschwulst im Hoden, bei der sich die Zellen des Hodens so verändern, dass sie ungehemmt wachsen. Dadurch kann der Hodentumor über Lymphwege oder das Blut potentiell Absiedler in anderen Organen bilden. Hodenkrebs ist die häufigste bösartige Krebserkrankung junger Männer zwischen 20 und 40 Jahren. Jedes Jahr erkranken in der Schweiz rund 400 Männer neu an Hodenkrebs. Hodenkrebs macht etwa 1% aller Krebskrankheiten bei Männern aus. Risikofaktoren für Hodenkrebs sind beispielsweise ein Hodenhochstand, ein Tumor im gegenseitigen Hoden, eine Unfruchtbarkeit sowie ein bereits an Hodenkrebs erkrankter Verwandter ersten Grades.

Urologen Basel - professionell bei Urologie, Prostatakrebs, Hodenkrebs und Nierensteine

Welche Beschwerden macht ein Hodenkrebs?

Ein Hodenkrebs macht sich meist schon in einem frühen Stadium bemerkbar. Hierzu gehört beispielsweise eine Schwellung oder Vergrösserung eines Hodens oder ein meist schmerzloser Knoten. Zusätzlich können die Hoden berührungsempfindlich sein. Bei Auffälligkeiten im Bereich des Hodens sollte der Besuch beim Arzt nicht aufgeschoben werden. Ein Besuch beim Urologen verschafft rasch Klarheit.

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Welche Abklärungen für Hodenkrebs bietet alta uro an?

Neben einer vorsichtigen Untersuchung der Hoden ist eine Ultraschalluntersuchung Standard. Mit dem Ultraschall können die Hoden hervorragend und hochauflösend untersucht und so ein Hodentumor ausgeschlossen oder bestätigt werden. Wird im Ultraschall eine Auffälligkeit bestätigt, erfolgt eine Blutentnahme der sogenannten Hodentumormarker. Zusätzlich erfolgt eine Computertomographie des Bauchraums und der Lunge, um zu sehen ob eventuelle Absiedler vorhanden sind.

Welche Behandlung für Hodenkrebs bietet alta uro an?

Bei Verdacht auf einen Hodentumor muss der betroffene Hoden operativ über einen Leistenschnitt freigelegt und entfernt werden. Dieser Eingriff wird in Narkose durchgeführt. Anschliessend wird der Tumor vom Pathologen untersucht und die endgültige Diagnose bestätigt. Bei unklarem Befund kann während der Operation das Gewebe direkt vom Pathologen untersucht werden (Schnellschnitt). Bestätigt sich der Tumorverdacht, muss der Hoden entfernt werden. Je nach endgültigem Tumorbefund in der Gewebeuntersuchung muss in bestimmten Risikokonstellationen eine Chemotherapie erfolgen. Dies wird in einer Tumorfallbesprechung zusammen mit Experten anderer Fachrichtungen festgelegt und Sie werden dann den Experten zugewiesen.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Hodenkrebs? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.